Abendland in Christenhand


 

a0plakate_webDie österreichische FPÖ hat mit der Kampagne „Abendland in Christenhand“ einen echten Punkttreffer gelandet. Das Thema Überfremdung wird in Österreich breit diskutiert. Die offizielle katholische Kirche nahm jetzt Stellung und bewies damit wieder einmal, wie weit Funktionäre von der Basis entfernt sein können.

In typischer Multikultimanier meinte der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, die FPÖ-Kampagne kritisieren zu müssen. Er wünsche sich ein Abendland, das wirklich aus den christlichen Werten lebe. „Meine Frage ist nicht, ob das Abendland in Christenhand bleibt, sondern ob es Christus im Herzen hat.“ so der Bischof. In offensichtlicher Anspielung auf Heinz-Christian Strache, der bei einer Rede kürzlich ein Kreuz in die Höhe gehoben hatte, meinte der Würdenträger, Jesus wolle keinen Zwang, sondern lade zum Glauben und Dienen ein. Das Kreuz dürfe nicht politisch missbraucht werden, „als Kampfsymbol gegen andere Religionen, gegen andere Menschen.“

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl wies die Kritik des Kardinals zurück. Die FPÖ sehe das Kreuz als „Symbol für Frieden, Erlösung und Befreiung eben auch unserer Kultur und unserer Werte“. Es stehe als Symbol „für eine abendländische Tradition, die eine Spannweite vom Humanismus bis hin zur Aufklärung in sich vereine, und für ein Menschen- und Gesellschaftsbild stehe, das frei, selbstbestimmt und demokratisch ist.“ Kickl warf dem katholischen Würdenträger vor, für eine Fortführung des Zuwandererkurses einzutreten. Schönborn hatte sich in einer Erklärung für Zuwanderung ausgesprochen, weil man bei niedriger Geburtenrate für die Rettung der Sozialsysteme Zuwanderung benötige.

Von Seiten der bundesdeutschen Rechten kann man der FPÖ nur beipflichten. Der Wiener Kardinal sollte sich fragen lassen, welches Menschenbild er vertritt, wenn er Zuwanderer als Aushilfskräfte für heimische Sozialsysteme missbrauchen möchte. Schließlich erinnert die DVU an die Bedeutung des Kreuzes: Das Kreuz ist ein Siegeszeichen. In Hoc Signo Vinces, hieß es 312 auf der Milvischen Brücke. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Das Kreuz ist der Sieg des neuen Menschen in Christus, der durch Christus am Kreuz losgekauft und losgebunden wurde von Sünde und Tod. Ein Kardinal, der diese einzige Bedeutung des Kreuzes nicht kennt oder nicht mehr kennen will und meint, es zu einem Allerweltssymbol umdeuten zu müssen, dem sei der Apostel Paulus mit auf den Weg gegeben der schreibt: Kol 2,14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.

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  1. #1 by Martin at 25. Mai 2009

    Guter Artikel!

    Abendland in Christenhand!

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  2. #2 by Horst Kügler at 27. Mai 2009

    Was soll denn hier wieder die Doppelmoral bzw. hat man Angst vor etwaigen Anfeindungen aus der Islamistenecke??
    Solche Eistellungen dürfen nicht Platzgreifen, denn die christlichen Werte gilt es zu verteidigen!!!
    “Die grüne Fahne des Propheten darf weder über Österreich, Deutschland oder Europa wehen!”

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  3. #3 by Christoph Hölker at 28. Mai 2009

    Die Republik Österreich ist aus MEINER Sicht neben der HEUTIGEN Bundesrepublik Deutschland DER ZWEITE DEUTSCHE STAAT, und In Österreich bin ich FÜR die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) http://www.fpoe.at. gez.: Christoph Hölker (aus D-45663 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln)

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  4. #4 by Sonja at 5. Juni 2009

    Ich bin Mitglied und Wahlhelferin der FPÖ und freue mich, dass wenigstens eine Partei aus der BRD unsere Wahlplakate Abendland in Christenhand unterstützt. Hat mich sehr erstaunt und erfreut. Vielleicht gibt es ja mal ein Zusammentreffen zwischen der FPÖ und der DVU.
    Mit freundlichen Grüßen
    Sonja

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  5. #5 by Michael at 11. Juni 2009

    Da kann ich der Dame von der FPÖ nur zustimmen…das finde ich eh schon lange überfällig… warum vereinigen sich die Linken überall und rechts tut man sich dabei so schwer???
    Das sollte man übrigens auch geschichtlich in größerem Rahmen in D und A so sehen. Gegründet wurde die FPÖ als eine andere Partei mit ganz anderem politischen Zielen. Sie war als “Gesamtdeutsche Partei” damals gegründet worden. Dieses Thema 60 Jahre nach Kriegsende zu besetzten verpassen heut alle Parteien in D und A .. WARUM ??? 80% der Bevölkerung in A wollten nach beiden Kriegen die Vereinigung. Die Allierten haben dann weitere Abstimmungen darüber und den Zusammenschluß verboten um Deutschland zu schwächen.
    Da sollte doch heute… nach 60 Jahren stabiler Demokratie in beiden Staaten … auch ein demokratischer Weg gefunden werden um EINEN deutschen Staat im immer weiter zusammenwachsenden Europa zu erzielen – was ist daran sooo verfänglich… das war eh über 1000 Jahre so!!=??

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