Christlich-Demokratisches Wahlkampfgetöse


Wer wieder gewählt werden möchte in einer Parteienoligarchie, der braucht kaum gute Argumente ? jedenfalls, wenn er Teil des Machtkartells ist. Unser Parteienstaat hat sich längst in ein neo-feudalistisches System verwandelt. So verteilt auch die Christlich Demokratische Union (CDU) bereits jetzt schon großzügig Geschenke, wenn sie denn nach der nächsten Bundestagswahl wieder an den Hebeln der Macht sitzen sollte.

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Wie viele neue Anfänge will die CDU Deutschland noch zumuten?

Die jetzige Regierungspartei lässt heuer über die gefällige Presse lancieren, man würde sich, im Falle eines Falles, stärker um die Familien kümmern. So soll der Sockelbetrag für das Elterngeld von 300 auf 400 Euro im Monat steigen. Eltern mit hohem Einkommen verspricht die CDU einen einheitlichen Grundfreibetrag für jedes Familienmitglied. Schließlich sagt man zu, das Kindergeld anheben zu wollen.

Die CDU wird mit solchem Wahlkampfgetöse immer unglaubwürdiger, wenn sie vor den Wahlen ihr rechtes Image aufzupolieren versucht. Tatsache ist, dass die Christdemokraten in der Regierung lange genug Zeit hatten, etwas für die Familien zu tun. Statt aber deutsche Familien zu fördern, war es Merkel & Co offenbar wichtiger, Fremde oder Kriegseinsätze für fremde Interessen zu unterstützen. Jetzt, kurz vor Torschluss, solche Versprechungen zu machen, ist nur noch peinlich.

Typisch CDU eben.

Bild: HeiFisch/pixelio; www.pixelio.de

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