Die vor wenigen Tagen angestoßene Diskussion um das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare und die Äußerungen, die sich hierüber teilweise in unseren Kommentarspalten wiederfanden, möchte ich zum Anlaß nehmen, für mich als Bundesvorsitzenden der DVU einige Dinge klarzustellen.
Die DVU ist eine demokratische, rechte Partei, die sich auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt. Wir achten ganz besonders den Artikel 1 des GG, nachdem die Würde des Menschen unantastbar ist. Schließlich sind wir es selbst als “böse Rechte”, deren Menschenwürde tagein, tagaus verletzt wird. Für ehrverletzende Kommentare gegen eine Bevölkerungsgruppe, in diesem Fall gegen Schwule und Lesben, ist und wird daher hier niemals Platz und Raum sein.
Es steht außer Frage, daß diese ebenso gute deutsche Patrioten sind bzw. sein können, wie alle anderen Deutschen ebenfalls, da sicherlich alles andere, aber ganz bestimmt nicht die sexuelle Ausrichtung hier ein entscheidender Faktor ist.
Für unser Anliegen steht nicht die sexuelle Ausrichtung einer Person im Vordergrund, die in das private Intimleben eines Jeden gehört, sondern der Schutz durch die Verfassung garantierter Rechte, wie beispielsweise dem Schutz der Familie.
Ich muss in dieser Diskussion allerdings betonen, daß ich es absolut ablehne, daß gewisse Lobbyverbände für ihre Minderheiten Sonderrechte in Anspruch nehmen, quasi ihre Art zu Leben selbst als etwas Außergewöhnliches darstellen, die es von staatlicher Seite zu schützen und zu fördern gilt.
Im Deutschland des Jahres 2009 existiert keine Diskriminierung von Schwulen oder Lesben mehr, dies sehen wir auch daran, daß sich einige Politiker quasi genötigt fühlen, sich in der Öffentlichkeit zu ihrem Intimleben zu bekennen.
Deshalb darf es auch keine Sonderrechte für diese Bevölkerungsgruppen geben. Wir sind der Ansicht, der durch die Verfassung garantierte Schutz der Familie bezieht sich auf das klassische Familienbild, das aus einer Frau, einem Mann und den jeweiligen Nachkommen besteht. Es ist überaus strittig, wie sich das Aufwachsen und die Erziehung eines Kindes innerhalb einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft auf das Kind auswirkt, zudem wäre hiermit ein abzulehnendes Sonderrecht verwirklicht. Aus rein biologischen Gründen ist es gleichgeschlechtlichen
Paaren nicht möglich, Kinder zu bekommen. Wieso sollte hier nun der Gesetzgeber einschreiten und eine Sonderregelung schaffen?
Diesen Sachverhalt werden wir durch das Bundesverfassungsgericht prüfen lassen und sind zuversichtlich, hiermit erfolgreich zu sein.
Matthias Faust
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#1 by HeimatFritz at 24. August 2009
Genau. Keine Kinder für homosexuelle Paare! Das ist auch keine Diskriminierung, denn diese haben sich für ihren gleichgeschlechtlichen Weg entschieden. Homosexuelle sollen selbstverständlich nicht politisch verfolgt werden, aber eine Familie ist nach meiner Auffassung Mann, Frau und Kind und sind auch im Adoptionsfall so zu wählen.
#2 by Meister Eder at 24. August 2009
“Für unser Anliegen steht nicht die sexuelle Ausrichtung einer Person im Vordergrund, die in das private Intimleben eines Jeden gehört, sondern der Schutz durch die Verfassung garantierter Rechte, wie beispielsweise dem Schutz der Familie.”
Was hat das jetzt mit der sexuellen Ausrichtung der Familienmitglieder zu tun?
Admin: Nichts! Wo steht das denn oben im Text? Dort ist nur erwähnt, was für uns im Vordergrund steht.
“Wir sind der Ansicht, der durch die Verfassung garantierte Schutz der Familie bezieht sich auf das klassische Familienbild, das aus einer Frau, einem Mann und den jeweiligen Nachkommen besteht.”
Warum versteckt man sich denn nun hinter einer Interpretation der Verfassung??
Admin: Die Verfassung ist für uns alle, insbesondere für die Parteien, maßgeblich. Insofern “verstecken” wir uns nicht dahinter, sondern berufen uns auf diese.
” Es ist überaus strittig, wie sich das Aufwachsen und die Erziehung eines Kindes innerhalb einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft auf das Kind auswirkt, zudem wäre hiermit ein abzulehnendes Sonderrecht verwirklicht. ”
Was denn für ein Sonderrecht???
Admin: Das Sonderrecht, ein Kind außerhalb der durch die Verfassung geschützten Familie adoptieren zu können.
“Aus rein biologischen Gründen ist es gleichgeschlechtlichen
Paaren nicht möglich, Kinder zu bekommen. Wieso sollte hier nun der Gesetzgeber einschreiten und eine Sonderregelung schaffen?”
Ein schönes Beispiel für einen Sein-Sollen Fehlschluss. Und nochmal: Was denn für ein Sonderrecht??
Admin: Siehe oben.
Fazit: Völlig überflüssiger Beitrag, der das Brinkmann-Geschwurbel wiederholt.
Admin: Im Bezug auf das Thema “überflüssige Beiträge” muss ich Ihnen recht geben: Ihr Beitrag gehört ganz klar zu dieser Kategorie.
#3 by Karin at 24. August 2009
..sehe ich genauso.
#4 by Tony Fiedler at 24. August 2009
Diese Erklärung ist schon deutlich besser. Gut gemacht
#5 by Geheimes Deutschland at 24. August 2009
Auch ich denke,das die sexuelle Neigung von Menschen Privatsache bleiben sollte.Natürlich können auch Schwule gute Patrioten sein.Aber auch ich spreche mich gegn ein Adoptionsrecht für Homosexuelle aus,da eine Mutter unersätzlich für ein Kind ist.Von Natur aus hat eine Mutter wichtige Instinkte,die ein Mann selten gut kopieren kann.
#6 by waldemar at 25. August 2009
Volle Zustimmung!!!
#7 by Philip at 25. August 2009
Nein Schwule oder Lesben können keine anständige Deutsche sein und schon gar keine Patrioten.
Sie sind eine Schande für unsere Nation.
Es ist eine Schande, das der Bürgermeister unserer Haupstadt ein Schwuler ist.
#8 by Niederrheiner at 25. August 2009
Nr. 6!
Es ist eine Schande, dass Du diesen Müll hier verbreitest. Doch als wahrer Demokrat akzeptiere ich auch das.
#9 by Video 2000 at 25. August 2009
“Für ehrverletzende Kommentare gegen eine Bevölkerungsgruppe, in diesem Fall gegen Schwule und Lesben, ist und wird daher hier niemals Platz und Raum sein.”
Dann hätte ja Liane Hesselbarth gar nicht mehr kandidieren dürfen. Erinnert sei an ihre verbalen Ausfälle gegen Lesben, die ja auf den DVU Parteitagsvideos verewigt sind.
Auf Arte gabs mal einen Bericht über einen national gesinnten Lesbenverband in Japan.
In D undenkbar.
Adoptionen gleichgeschlechtlicher Paare sind allerdings wieder etwas ganz anderes. Man kann als Minderheit nicht Sonderrechte beanspruchen, plus zusätzlich noch alle Rechte der Mehrheit.
#10 by ochmensch at 25. August 2009
Gut, dass diese Klarstellung kommt. Das Recht von Kindern auf ein intaktes Umfeld und eine natürliche Entwicklung ist die eine Sache, dafür muss eine rechte Partei ganz klar stehen. Die andere Sache ist, dass keiner “von oben” zu sagen hat, du bist gut oder schlecht, weil du so oder so lebst. Das ist Sozialismus und keine freiheitliche Denkweise.
#11 by Horst Kügler at 25. August 2009
BRAVO!!!
Diese Erklärung trägt nun zur Aufklärung unseres Standpunktes eindeutig bei.
Wie oben ausgeführt, sehen wir uns nicht nur Art. 1 GG sondern insbesondere auch Art. 6 GG besonders verpflichtet.
Auf diesem Weg müssen wir weiter voran gehen!!!
# 6 Philip
Unterlasse bitte solch dummen Kommentare, die zudem menschenverachtend sind!!
Vom sehr niedrigen Niveau will ich erst garnicht reden bzw. schreiben.
Aber auch für Dich gilt Art. 5 GG und muß ertragen werden.
#12 by Alexander at 25. August 2009
Akzeptanz bezüglich ihrer sexuellen Ausrichtung, die ins Privatleben fällt, halte ich für richtig.
Eine Sonderreglung, die durch das Recht ein Kind zu adoptierenen entsteht, lehne ich ab.
Wie bereits erwähnt besteht die klassische Familie aus Mann, Frau und Kind.
Dies bewährt sich schon seit Menschengedenken.
#13 by Thomas Mosmann at 26. August 2009
zu Nr.6
Keine deutschen Patrioten? Und was ist denn mit den ganzen Skins die einen sehr hohen schwulen Anteil haben und rechts wählen???
Lass so einen Quatsch hier sein okay?
Das ist alles Privatsache und fertig, wenn Dein Sohn schwul wäre was dann?
#14 by Henry at 26. August 2009
Hallo an alle,
ich finde diese Diskussion schlimm. Ich selbst bin schwul und wirklich im innersten Herzen so deutsch wie wenige andere und auch überzeugter DVUler.
Ich halte ich es hier mit den Äußerungen der meisten: Die sexuelle Orientierung sucht man sich nicht selbst aus. Die wird einem quasi gegeben. Man hat darauf keinen Einfluß! Ich kann da aus meinen eigenen Erfahrungen ein Lied davon singen!
Da bin ich auch sehr froh, daß es in einem demokratischen Land wie unserem geliebten Deutschland mittlerweile akzeptiert wird und keine Diskriminierung mehr gibt. Für die Betroffenen ist das nämlich wirklich die Hölle, die man niemendem wünschen würde. Das Gefühl ist ja eigentlich bekannt, weil es den “Rechten” oft genug selbst so ergeht, daß sie in der politisch korrekten Gesellschaft geschmäht werden. Ich selbst bin absolut dafür, daß man auch Homosexuellen das Recht auf Adoption geben soll. Erstens sind es prozentual nicht viele, die davon Gebrauch nehmen. Zum Zweiten: Da ich aus meinem Umfeld (Arbeit wie auch privat) sehr viele Schwule und Lesben kenne, kenne ich natürlich auch deren Hintergrund, Ausbildung, Einstellung usf. . Ist es dem Kind nicht egal, von wem es Liebe, Geborgenheit, Familie bekommt? Ich arbeite für eine große Handelskette und muß es leider täglich miterleben, wie Kinder von “normalen” Familien “großgezogen” werden. Diese Kinder wachsen mit RTL, Sat1, Playstation und geschichtlichen Vorbehalten in verkorksten Schulen auf. Ich glaube kaum, daß diese späteren Erwachsenen einen gesunden, patriotischen Bezug zu deren Vaterland haben und in der Lage sind selbst Verantwortung zu tragen. Von der geistigen Reife ganz abgesehen… Man hat hier auch die Chance einen jungen Menschen traditionelle Werte und Gefühle zu vermitteln, die sonst verloren gehen würden.
Man darf nicht hergehen, und die “schillernden Persönlichkeiten” als das Maß der Dinge hernehmen. Die sind auch nur eine Randgruppe. Die haben auch ihre Berechtigung und tragen zur Vielfarbigkeit unser aller Leben bei. Die meisten Schwulen und Lesben sind jedoch ganz normale Menschen wie Du und Ich, die auch ganz normal ihre Steuern, Sozialversicherungbeiträge und GEZ zahlen und ihren Berufen nachgehen. Es gibt keine Grundlage denen dieses Recht zu verweigern. Es geht hier auch nicht um Sonderrechte für Minderheiten. Wir Schwule wollen keine Sonderrechte!!! Wir sind ganz normale Menschen und wollen nur die GLEICHEN Rechte wie sie allen anderen auch zustehen!
Zum Beitrag Nr 6 von Philipp kann ich nur sagen, daß er mir Leid tut. Solche dumpfbackigen Äußerungen sind genau das worauf die “politisch Korrekten” warten: “Seht sie euch an, diese Rechten” Philipp, Du hast der DVU und der deutschen Sache keinen guten Dienst erwiesen….
Besten Gruß
Henry
#15 by marks at 27. August 2009
@ Henry :
Da wir ja Angeblich Meinungsfreiheit haben lass doch Jeden seine Meinung!!!!!!!!
Eine Volksbefragung zu diesen Thema wäre bestimmt Intressant!!!!!!!!!!!!!
A.M.
Wolfsburg.
#16 by Horst Kügler at 27. August 2009
@ marks
Andreas, natürlich soll und kann jeder seine Meinung äußern, denn das ist ja auch durch
Artikel 5 GG gedeckt.
Für uns DVU-ler steht doch die Frage im Vordergrund, ob derartig unqualifizierte Aussagen, wie hier von “Philip” geäußert, unserem Denken entspricht oder nicht wie ich meine bzw. sogar unterstelle, unserer Intension der notwendigen Umgestaltung der Politik letztlich schadet.
Die geübte Kritik an einer solchen Aussage findet meine volle Zustimmung.
MfG
#17 by Florian at 14. Mai 2010
Ich halte es für keine Schande, dass der Bürgermeister von Berlin Schwul ist.
Ich halte es für eine Schade, dass hier der Phillip soch einen Quatsch schreiben tut!
Ich finde, dass man Schwulenfeindliche Menschen in die nächste JVA stecken sollte. Denn was geht euch eigentlich die Sexualität anderer Menschen an?
LIEBE IST DOCH KEIN VERBRECHEN…
Ich denke, wenn die NPD endlich mal ihre Schwulenfeindliche Wortwahl einstellen würde, dann hätten die Rechten viel mehr Mitglieder.
Zitat: Homos gehören abgeknallt!
Zitat vom NPD Politiker. Gezeigt auf RTL Televsion…
MEIN GOTT! IHR SEIT DOCH ECHT KRANK! Wie kann man die NPD nach solche Äusserungen noch weiter unterstützen?
Mein bester Freund ist auch Schwul. Und dem würde ich meinen Sohn Timo jeder Zeit anvertrauen… Ich bin selbst Heterosexuell. Ich setze mich allerdings täglich beim deutschen Schwulenwerk für die Rechte ein. Denn das ist eine SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT sich für Mitmenschen einzusetzen.