Die Iren kämpfen um ihre Freiheit


IrlandIn Irland kann man zurzeit allen Bundesbürgern sehr gut zeigen, wie Demokratie in der westlichen Welt funktioniert. Man hat die Freiheit, ja oder nein zu sagen. Wenn die Regierenden etwas wollen und man das als Bürger ablehnt, kann man mit Nein stimmen. Entweder setzen sich die Regierenden aber dann darüber hinweg oder sie lassen einfach nochmal abstimmen.

In Deutschland wurde das Volk weder zur EU-Verfassung befragt noch zur zweiten Version, dem Lissabon-Vertrag. Obwohl immer mehr Souveränitätsrechte an Brüssel abgegeben werden und obwohl eine Mehrheit des Volkes dies nicht wünscht, setzen sich bundesdeutsche Politiker schnöde über den Volkswillen weg. Das Herz auch aller deutschen Patrioten schlägt deshalb in diesen Tagen in Irland, wo man mit einem zweiten Referendum, Drohungen und Geschenken das Volk zu ködern versucht, diesmal zuzustimmen.

Die DVU stimmt mit den Positionen der irischen linksnationalen Repulican Sinn Fein überein, die in der EU eine moderne Form des Kolonialismus sieht. Der Sinn Fein Politiker Des Dalton begründete im österreichischen Standard diese Haltung. Die Subventionen der EU seien die eine Seite. Die andere zeige sich in der Zerstörung der irischen Fischerei und der Landwirtschaft. Tausende Bauern hätten seit 1973 ihr Land verloren. Nicht viel anders ist es in Deutschland.

Handel und Kooperation zwischen freien Nationen, so seine Überzeugung, solle „in Form einer politischen Zusammenarbeit passieren und nicht in Form einer politischen Union“. Sinn Fein sieht keinen Sinn darin, die Kontrolle des eigenen Landes, zumal in Anbetracht der blutigen Unterdrückung des Landes in der Vergangenheit, einfach an Brüssel abzugeben: „Wir betrachten die EU als moderne Form des Kolonialismus, zutiefst undemokratisch und nur den Interessen der großen Staaten verpflichtet.“

Aus Sicht der deutschen Neuen Rechten möchte man hinzufügen: Nicht einmal im Sinne der großen Staaten, sondern lediglich im Sinne der Großkonzerne. Der Widerstand gegen diese EU ist ein freiheitlicher Widerstand. Die Iren haben die Freiheit des Protestes. Die Deutschen haben zu schweigen.

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  1. #1 by Lutz at 29. September 2009

    Hoffentlich bleiben die Iren standhaft!

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  2. #2 by waldemar at 29. September 2009

    Bitte, Bitte Iren, stimmt mit NO!!!

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  3. #3 by Freidenker2100 at 29. September 2009

    Man muss wissen, dass es ausschließlich in Irland eine Volksabstimmung bzgl. der törichten Lissabon-Verträge gibt.
    Der Bundestag hat den widersinnigen Lissabon-Verträgen mit 90 Prozent der Stimmen zugestimmt. Nur ein Beispiel: Die SPD fordert gutmenschenmäßig Mindestlöhne, stimmt aber gleichzeitig den diktatorischen Lissabon-Verträgen zu, wonach es dann möglich ist, auch in Deutschland etwa Ukrainer nach polnischen Tarif zu bezahlen, da ja dann 27 Verfassungen gelten. Auch kann man für eine Straftat, die in Deutschland keine Straftat ist, aber in einem anderen EU-Land eine Straftat ist, belangt werden, wenn man angezeigt werden würde… Auch können Demos per gezielter Todesschüsse bekämpft werden (also Wiedereinführung der Todesstrafe)… Auch sind dann unsere Lebensmittelverordnungen null und nichtig… Ich könnte diese Liste – die mir wahrscheinlich kaum einer abnimmt – lange fortsetzen…

    Linktipp zur Kurzinfo: http://www.nuoviso.tv/krieg-und-frieden/wehret-den-anfaengen.html

    Trotzdem sieht es nicht gut aus. Es sieht wohl so aus, dass die Iren diesmal für den Lissabon-Vertrag stimmen. Dort sind sehr große Werbemaßnahmen der EU-Befürworter… Es sieht schlecht aus… Bin sehr pessimistisch diesbzgl.

    Freidenker2100

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  4. #4 by Gerhard65 at 29. September 2009

    Wenn die Iren wieder mit Nein stimmen, gibts halt eine dritte und eine vierte und wenn nötig fünfte Abstimmung, bis das Ja durch ist.
    Es geht doch überhaupt nicht darum ob das Volk dafür oder dagegen ist, das mit Europa wird durchgezogen ob wir das wollen oder nicht.
    Es geht um Geld und um Macht und wenn Europa eins ist, dann hat man einen ganzen Kontinent mit nur einer Führung nähmlich dem euopäischen Parlament und dann wird mal richtig schön Lobbyarbeit und somit Geschäft gemacht, absolut grenzübergreifend und uneingeschränkt ohne Hemmungen und Rücksicht auf Kulturen oder Willen der Völker.
    Es geht nicht um Menschen, es geht nur um Macht und Geld, das ist der einzige Grund für die euopäische Union.
    Und wenn dann unter den Völkern Unmut und Unzufriedenheit aufkommt, wenn immer mehr erkennen das es für den einzelnen nichts bringt ausser einer vereinten Währung und der freien Grenzen aber Konzerne sich auf dem Rücken der Bevölkerungen Dumm und Dusselig verdienen, gibt es kein Zurück mehr.
    Jedes Land hat seine Ureigene Identität verloren und die Völker ihre Kulturen und Eigenarten, dann gibt es nur noch den Einheitsbrei der dazu dient, den Reichtum von Weltkonzernen zu sichern und zu steigern.

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  5. #5 by Gerhard65 at 29. September 2009

    Freidenker2100 :
    Man muss wissen, dass es ausschließlich in Irland eine Volksabstimmung bzgl. der törichten Lissabon-Verträge gibt.
    Der Bundestag hat den widersinnigen Lissabon-Verträgen mit 90 Prozent der Stimmen zugestimmt. Nur ein Beispiel: Die SPD fordert gutmenschenmäßig Mindestlöhne, stimmt aber gleichzeitig den diktatorischen Lissabon-Verträgen zu, wonach es dann möglich ist, auch in Deutschland etwa Ukrainer nach polnischen Tarif zu bezahlen, da ja dann 27 Verfassungen gelten. Auch kann man für eine Straftat, die in Deutschland keine Straftat ist, aber in einem anderen EU-Land eine Straftat ist, belangt werden, wenn man angezeigt werden würde… Auch können Demos per gezielter Todesschüsse bekämpft werden (also Wiedereinführung der Todesstrafe)… Auch sind dann unsere Lebensmittelverordnungen null und nichtig… Ich könnte diese Liste – die mir wahrscheinlich kaum einer abnimmt – lange fortsetzen…
    Linktipp zur Kurzinfo: http://www.nuoviso.tv/krieg-und-frieden/wehret-den-anfaengen.html
    Trotzdem sieht es nicht gut aus. Es sieht wohl so aus, dass die Iren diesmal für den Lissabon-Vertrag stimmen. Dort sind sehr große Werbemaßnahmen der EU-Befürworter… Es sieht schlecht aus… Bin sehr pessimistisch diesbzgl.
    Freidenker2100

    Es ist alles schon abgesprochen und unter Dach und Fach.
    In einem Interview mit Anne Will im Fernsehen wurde darüber gesprochen, das es Aufgrund des guten Wahlergebnisses theoretisch jetzt auch der Linken möglich wäre mit einer Koalition in die Regierung zu kommen.
    Darauf sagte ein Diskussionsteilnehmer, nein das wird nicht passieren, die Linken werden, bevor sie nicht alle bis dato geschlossenen Verträge mit der EU, zu 100% anerkennen und unterstützen, nie in eine Regierungsverantwortung in Deutschland kommen.
    Diese Aussage sagt doch wohl alles! Egal wer was wählt und wieviel dabei rauskommt, das Ergebnis steht bereits fest.
    Man spielt bei dem großen Zirkus mit oder man ist draussen.
    Ich bin kein Linker und sehr froh das die nicht in der Regierung sind, aber diese Aussage des Diskussionsteilnehmers zeigt doch ganz deutlich wie der Hase läuft.

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  6. #6 by Beobachter at 30. September 2009

    Warum der EU Vertrag sicher Scheitern wird:

    1. Wenn Irland Nein sagt, dann ratifizieren auch Polen und Teschechien den Vertrag nicht. Drei Länder werden auch keine Drohkulisse der EU nach sich ziehen.

    Fällt diese Mauer…

    2. Dann sagt Irland ja, es ist noch lange nichts verloren, denn: das Verfassungsgericht in Tschechien wird erstmal entscheiden wie es weiter gehen wird.

    3. Entscheidet das Verfassungsgericht nach etlichen Monaten für den Vertrag, dann wird Vaclav Klaus das ganze Ratifizierungsverfahren jedenfalls so lange weiter führen, bis die Tories in GB an der Macht sind. Die haben bereits angekündigt, dass sie in GB eine Abstimmung durchführen wollen, für den Fall das der Vertrag noch nicht ratifiziert ist. GB wird auf jeden Fall Nein sagen und dann wird auch Tschechien nicht ratifizieren. Dann ist es überstanden.

    Einer dieser Wege wird zum Scheitern führen.

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  7. #7 by Marks at 1. Oktober 2009

    Naja egal wie die abstimmung erfolgt die Iren dürfen solange abstimmen bis das Ja rauskommt. So ist auch diese Scheindemokratie. Frankreichs und Hollands Volk sagten ja auch NON dazu und dann ging man in diese Länder andere wege zum Ja.
    A.M.
    Wolfsburg

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