In Deutschland sterben offiziellen Angaben zufolge Jahr für Jahr rund 2.000 Affen in qualvollen Versuchen, die angeblich aus „wissenschaftlichen Gründen“ notwendig sind. Tatsächlich

Die Würde des Tieres achten!
geschieht dies jedoch ungeachtet aller ethischen und wissenschaftlich fundierten Kritik und trotz der potenziell verfügbaren Alternativen.
Bezüglich dieser an den Mitgeschöpfen des Menschen vorgenommenen Experimente machte Bremen bundesweit immer wieder traurige Schlagzeilen. Denn seit über zehn Jahren werden an der Universität der Hansestadt im Zuge so genannter Grundlagenforschung spezielle und sehr belastende Hirnversuche an Makaken durchgeführt. Dabei müssen die im „Primatenstuhl“ festgeschnallten Tiere zum Beispiel unter Flüssigkeitsentzug bestimmte Handlungen ausführen, während über Drähte, die ihnen ins Gehirn eingepflanzt wurden, elektrophysiologische Aktivität einzelner Nervenzellen aufgezeichnet wird. Am Ende der Versuche wartet auf die Affen der Tod. Der Vorgang ist ein doppelter Skandal. Denn es ist längst möglich, die Untersuchungen auch völlig schmerzfrei und ethisch vertretbar mithilfe eines Kernspintomographen direkt am Menschen durchzuführen. Doch die bisherige Praxis wird nicht zuletzt von der Pharmaindustrie gestützt…
Immer wieder beschäftigte die Frage, welcher Zweck es wert ist, dass dermaßen leidvolle Experimente dieser Art Laboralltag sind, Tierschützer und die Justiz. Schon vor Jahren hatte die Deutsche Volksunion in der Bremischen Bürgerschaft (Landtag) die sofortige Einstellung der Versuche an zwei Dutzend Makaken-Affen gefordert. Das etablierte Parteienkartell stimmte geschlossen gegen die Anträge der demokratischen Rechten. Von der rot-grünen Landesregierung nach außen zur Schau getragene „Ablehnung“ der Tierquälerei hat sich somit als Täuschung besorgter Bürgerinnen und Bürger erwiesen!
Im Rechtsstreit hat auch das Bremer Verwaltungsgericht noch keine Entscheidung im Sinne des Tierschutzes getroffen. Denkbar ist, dass das Bundesverfassungsgericht die grundrechtlich geschützte Wissenschaftsfreiheit gegen das im Grundgesetz formulierte Staatsziel des Tierschutzes abwägen muss. Nach wie vor fehlen gesetzlich objektive Kriterienkataloge, um das Leid der Tiere und den angeblichen Nutzen der Versuchsergebnisse realistisch und nachvollziehbar darzulegen.
Die DVU sagt: Fakt ist, dass die Grausamkeit und Nutzlosigkeit der Experimente insbesondere von unabhängigen Wissenschaftlern überzeugend nachgewiesen wurde und nicht geleugnet werden kann. Und: Tierversuche sind strikt nur auf solche Versuche zu beschränken, die unabdingbar zum Schutz des Menschen notwendig sind. Bezüglich der Praxis an der Bremer Uni spricht vieles für ein Verbot, zumal Wissenschaftler ihre medizinische und biologische Forschung problemlos so umstellen können, dass sie ohne Tierleid auskommt.
Hans Weidenbach
- Die Grippe der Megaställe
- Zensur auf dem Gipfel
- Rituelle Beschwörung auf dem Gipfel
- Die Münze in der Kasse klingt, die Seele in den Himmel springt
- Deutsches Geld für nichtdeutsche Interessen ERGÄNZT
- Kanzler-Verarschung bei den Katholiken
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#1 by W.Ritter at 2. November 2009
Der “Spruch” Mensch, wo bist Du wenn Tiere leiden,gilt für die Pharmaindustrie nicht! Es wird noch sehr lange grausame Experimente an wehrlosen Tieren geben!
#2 by ann-sophie at 2. November 2009
and: Stop eating Animals!
#3 by Wehrsport at 2. November 2009
So ein Affenzeck! Sind wir hier beim kleinen Tierfreund oder bei der DVU?
#4 by Thomas Fabian at 3. November 2009
Guter Beitrag,aber hat mal jemand versucht die Tierschutzpartei darauf aufmersam zu machen ? Und wenn ja ……. gabs eine Reaktion ? Und wenn ja …..welche ? Beharren diese Leute auch auf ihre Maximalforderungen ? Oder wollen sie mit anderen Parteien zusammen wenigsten etwas erreichen ?
#5 by Klaus at 6. November 2009
Danke für diesen Beitrag Herr Weidenbach! Leider alles wahr. Und eine Zumutung sondersgleichen. Die Köpfe des etablierten Parteienkartell hat doch bereits selbst Drähte in den Köpfen, nämlich die der Pharmaindustrie! Die Grünen sollten sich schämen, wie war das in den 80ern? Und was taten sie alles zu Zeiten der Regierungsübernahme? Nichts von dem, gerade eben nicht im Tierschutz. Und die anderen sind da nicht besser. Was noch hinzukommt, gestern und heute sind es wehrlose Tiere und bereits heute, ja heute sind es MENSCHEN die in der medizinischen Versorgung (Krankenhäuser!) in diesem Land eine würdelose und beschämende Realität erfahren, wie mir gerade im Verwandtenkreis bekannt wurde. Wo soll das in unserem Land noch hinführen?
#6 by W.Ritter at 16. Dezember 2009
Auch das ist PolitiK! Ich weiß nichtwas Du hier immer lesen willst!”!!
#7 by W.Ritter at 16. Dezember 2009
Auch das ist Politik! Ich weiß nicht was Du hier immer lesen willst!”!!
#8 by Toni at 22. Dezember 2009
Wer gegen Tierversuche protestieren möchte, kann dies auf folgender Seite machen: Die EU stimmt nämlich über eine neue Tierversuchrichtline ab!
http://www.makeanimaltestinghistory.org/the-march.php?lang=de&ref=fourpaws