Die Einschläge kommen näher!


Die Einschläge kommen näher!

Die Einschläge kommen näher!

Im kommenden Jahr werden die Arbeitslosenzahlen weiter steigen!

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, fürchtet einen starken Arbeitsplatzabbau im Jahr 2010. Vor allem in exportabhängigen Branchen werde es harte Einschnitte geben. Seiner Ansicht nach verschärfe die aktuelle Wirtschaftskrise die Probleme der Langzeitarbeitslosen: „Einige wird es hart treffen“.

Auf ‘Spiegel Online’ ergänzte der BA-Chef, es werde auch „einige Branchen hart treffen“. Im Handwerk und in der Bauwirtschaft sehe es dagegen noch „recht gut“ aus, in exportabhängigen Branchen dagegen sehr schlimm. Treffen wird es somit gerade unsere Vorzeige-Industrie, also Wirtschaftszweige, die in den letzten Jahren gut gewirtschaftet hatten.

Wie Weise weiter ausführte, sei es auf Dauer nicht durchzuhalten, Hunderttausende Arbeiter in Kurzarbeit zu halten. Das könne sich kein Unternehmen auf Dauer leisten. Einige Bundesländer werde die Krise besonders hart treffen. Als Risikoregionen nannte Frank-Jürgen Weise unter anderem, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Die aktuelle Krise werde auch das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit noch weiter verschärfen. Die Mehrheit der Arbeitnehmer, die sich im zurückliegenden Jahr neu bei der BA gemeldet hatten, sind nämlich hauptsächlich Männer im mittleren Alter, mit guter Ausbildung, also genau jene Arbeitnehmer, die bisher der Hauptmotor der Wirtschaft waren.

Wie lange es noch bis zur Meldung „Treffer, Schiff versenkt“ dauert, vermag man heute kaum abzuschätzen. Aber wer mit offenen Augen durch das Leben geht, merkt es bereits jetzt an allen Ecken: „Es geht abwärts!“ Daran können auch noch so schöne Meldungen in den Medien nichts ändern. Vielleicht helfen diese Medien mit ihren „Durchhalte-Parolen“ ja am Ende sogar noch mit, dass es schneller zu Ende geht!

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  1. #1 by zwerghamster at 16. Dezember 2009

    Langzeitarbeitslos heißt in fast allen Fällen Bezieher von Hartz 4 Leistungen. Da sich dieser Satz im Großen und Ganzen wohl am Existenzminimum orientiert, wird es den Betroffenen herzlich egal sein, ob sich ein wohlstandsverwöhnter Sozialadliger aus Sindelfingen oder Schwäbisch-Hall zukünftig vielleicht auch mal in der Pampa Mec-Pom bei einem Callcenter zu 6 Euro/brutto wird verdingen müssen.
    Sowas wird’s nie geben? Sagt wer?

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  2. #2 by Lutz at 16. Dezember 2009

    Wie wäre es denn, wenn wir uns angesichts dieser Aussichten einmal die öffentliche Ausgabenpolitik überdenken und unsere Mittel für uns verwenden?

    Denken wir doch an die Kosten doch die Kosten für die überflüssigen Auslandseinsätze der Bundeswehr, die auch Auswirkungen auf unsere innere Sicherheit haben können.

    Denken wir doch an die horrenden Beiträge für UNO, NATO und EU, wo wir zwar nichts zu bestellen aber jede Menge zu bezahlen haben.

    Wenn hierüber eine Volksabstimmung stattfinden würde, dürfte das Ergebnis eindeutig sein.

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