Ländern verschiedener Wirtschaftskraft eine gemeinsame Währung zu geben, ist ein riskantes Unterfangen. Das hat man vorher gewußt. Und nationalbewußte Deutsche haben besonders davor gewarnt, die harte D-Mark zugunsten des ungewissen Euro aufzugeben, der nach der Währungsumstellung im Volksmund immer öfter auf den Spitznamen “Teuro” hört.
Aber da gibt es ja die Kriterien von Maastricht, hat man uns zu beruhigen versucht. Die werden schon verhindern, daß durch wirtschaftliche Schwäche eines Landes oder mangelnde Ausgabendisziplin die ganze Euro-Zone leidet.
Jetzt steht Griechenland vor der Pleite.
Wie ernst die Lage ist, kann man an den Zinsen für griechische Staatsanleihen sehen. Vor wenigen Monaten waren sie noch bei durchaus moderaten vier Prozent. Und jetzt sind sie auf sieben Prozent hochgeschnellt, nahezu verdoppelt. Das ist wohl weit weniger die Gier der Anleger als mehr die Angst vor einem zumindest vorstellbaren Staatsbankrott.
Der griechische Ministerpräsident selbst weist alle Schuld von seinem Land: Er macht internationale Spekulanten verantwortlich, die es darauf abgesehen hätten, den Euro generell in den Keller zu treiben und sich Griechenland als schwächstes Glied der Kette ausgesucht hätten.
Übrigens genau das, was deutsche Nationalisten und Patrioten schon vor der Euro-Einführung warnend gesagt haben: Eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied….
Deshalb warnen jetzt auch Ökonomen, die ganze EU könne geschwächt werden.
Über Warnungen hinaus gibt es allerdings nicht viele Empfehlungen. Stützt die Europäische Union den griechischen Staatshaushalt, kann ein gefährlicher Präzedenzfall entstehen. Auch andere vor allem südeuropäische Staaten schwächeln: Italien, Portugal und Spanien sollen große Probleme sowohl mit dem Budget als auch mit der Wettbewerbssituation haben.
Ein normaler Mensch würde jetzt vielleicht daran denken, daß man einfach mal sparen könnte. Aber das bringt ein Harvard-Professor auf einen recht einfachen Nenner: “Die Frage ist ja immer, ob man seinen Wählern so was verkaufen kann.”
Die Griechen sind in solchen Dingen vielleicht ein bißchen heißblütiger und leichter erregbar als die Völker des europäischen Nordens….
Geradezu erfrischend wirkt da als Lösung ein Gerücht, das am Rande des Weltwirtschaftsgipfels im noblen Davos kursiert: Von einem möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone war die Rede. Eine gute Idee! Und wenn die griechische Regierung nicht auf den Gedanken kommt, sollte die BRD vielleicht mit gutem Beispiel vorangehen.
Raus aus dem EURO, rein ins Vergnügen!
Und Basta!
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#1 by Lutz at 30. Januar 2010
Ein Raus aus dem Euro wird es mit der Kanzlerdarstellerin Merkel nicht geben.
Einen gelernten kommunistischen Funktionär hat doch der Volkswille noch nie interessiert!
Sehr beliebt!
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#2 by Manfred Minuth at 31. Januar 2010
Lieber Herr Worch, Sie haben alles richtig erkannt.
1. Raus aus dem EURO ! Der Euro ist uns aufgezwungen worden. Die eigenständige und mächtige DM, die vielleicht auch zu einem eigenständigen Deutschland geführt hätte, musste abgeschafft werden. Unseren Politikern fehlten und fehlen Rückgrat und Weitsichtigkeit und Verantwortung.
2. Eine Kette ist immer nur so stark wie das schwächste Glied. Diese Aussage trifft auch genau auf die DVU zu. Hätten wir gestärkte und geschulte Glieder in der Führung, wäre die Kette stark genug, um schwere Lasten tragen und versunkene Körper aus dem Schlamm ziehen zu können.
Sehr beliebt!
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#3 by Marks at 31. Januar 2010
Erst Island nun Grichenland Glied für Glied irgentwann sind wir dran wir müssein erkennen das das Wirtschaftssystem nicht Gut für Uns Menschen ist. Gegen Konsumterror muss Widerstand geleistet werden.
AndreMarks
Wolfsburg/Niedersachsen/Kolonie der Allierten Brd-GmbH
Vereinigung natürlicher Menschen
Der Vorstand
Sehr beliebt!
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#4 by Felinger at 31. Januar 2010
Weg mit dem “Teuro”, her mit der D-Mark, Sozial geht “nur” National!!!
#5 by Eisbär at 31. Januar 2010
Ich glaube nicht, dass Griechenland der Ausstieg aus dem EURO erlaubt wird. Das wäre der Anfang vom Ende des Euro. Weitere Länder würden unweigerlich folgen. Das können die Eurokraten natürlich nicht zu lassen. Bzw. sie werden versuchen, die bestehende Währungsunion so lange wie möglich am Leben halten wollen. Früher oder später wird das Gebilde aber ohnehin zusammenbrechen. Die Frage ist nur wann.
Wichtig ist zunächst, dass Deutschland nicht wieder der Zahlmeister für alle anderen ist und so Griechenland gerettet werden soll.
#6 by Schnösel at 2. Februar 2010
In dem Artikel sind einige Unklarheiten und unrichtige Aussagen enthalten. Ich meine dass es darauf ankommt die ganze Euro-Sachlage richtig zu sehen um Alternativen erkennen zu können.
1. der Euro ist keine Währung oder Geld sondern gesetzliches Zahlungsmittel.
2. Die Währung dieses “Staates” ist immer noch die D-Mark. Man kann damit Euro-Scheine erwerben bzw. u. U. noch einkaufen. Sie ist nach wie vor gültig.
3. Der Euro ist allein “…der unwiderruflich festgelegte Wechselkurs der in Eurozone zusammengeschlossenen Länder.”
Somit hat man damit den PIGS-Staaten die Möglichkeit genommen ihre Währungen künstlich abzuwerten um sich zu entschulden und die Inlandsnachfrage anzukurbeln durch damit verbundene Verteuerung der Importe sowie ihre Produkte im Ausland billiger und konkurenzfähiger zu machen.
Somit werden diese Staaten früher oder später aussteigen müssen um nicht einen Bürgerkrieg zu riskieren. Daß ist dann das Ende des Euro und das Ende gewisser, aus unten stehenden Zitat ersichtlicher, Pläne.
“Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation und mir ist egal wer die Gesetze macht.”