Fanatismus in Dänemark

mohammed_karikatur

Aus Solidarität zu Kurt Westergaard hier eine seiner bekanntesten Mohammed-Karrikaturen

Künstler leben manchmal gefährlich. Vor allem, wenn sie sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen.

Das mußte vor etlichen Jahren der in Großbritannien lebende Salman Rushdie erleben, der Autor der “Satanischen Verse”, gegen den eine Fatwah (ein religöses Urteil, in dem Fall Verurteilung zum Tode) erlassen wurde und der sich aus berechtigter Angst vor Mordanschlägen lange versteckt hielt.

Nicht ganz so lange ist es her, daß in den Niederlanden der Regisseur van Gogh auf offener Straße brutal ermordet wurde, von einem Islamisten zur angeblich höheren Ehre Gottes.

Der aktuellste Fall ist ein Däne. Glücklicherweise überlebte er, und außer dem Attentäter wurde niemand verletzt.

Kurt Westergaard ist Karrikaturist. Von ihm stammen die 2005 in der dänischen Zeitung “Jyllands Posten” erschienenen Mohammed-Karrikaturen. Damals führten sie weltweit zu Krawallen, bei denen nach Angaben der Medien insgesamt fünfzig Menschen ihr Leben verloren.

Jetzt wollte ein 28-jährige Somalier die vermeintliche Ehre seines Propheten Mohammed rächen. Bewaffnet mit einem Beil und einem Messer drang er in Westergaards Haus ein. Westergaard, der sich seiner Gefährdung offenbar bewußt war, rettete sich zusammen mit seiner fünfjährigen Enkelin in einen sogenannten “panic room”, einen besonders gesicherten Raum in seinem Haus, den aufzubrechen dem Täter nicht möglich war. Mit einem für radikale Islamisten typischen Fanatismus ging er stattdessen auf die eintreffenden Polizeibeamten los, die ihn mit Schüssen in das Bein und in die Hand außer Gefecht setzten. Er wurde nur relativ leicht verletzt und wegen Mordversuches in Haft genommen.

Nach einem Bericht des SPIEGEL stand der Täter, der legal nach Dänemark eingereist war und eine Aufenthaltserlaubnis hatte, schon längere Zeit unter Beobachtung durch den Inlandsgeheimdienst PET. Er soll Kontakte zu Kadern von al Kaida sowie einer somalischen Terrororganisastion haben.

Der Vorfall zeigt, daß fanatische Moslems jederzeit und überall zuschlagen können. Besonders gefährlich sind sie, weil ihr eigenes Schicksal sie nicht kümmert — ob sie danach verhaftet und langjährig eingesperrt werden oder selbst zu Tode kommen, ist ihnen egal.

Wer jetzt noch meint, den Islam in Europa für ein geringes Problem halten zu können, wird möglicherweise ein böses Erwachen erleben, wenn eines Tages ein Fanatiker mit Axt und Messer auch vor ihm und seiner fünfjährigen Enkelin steht.

14 Kommentare

Daniel Goldhagen unterstützt DVU-Forderung

Verschwörungsfachleute, die längst die „Israel-Connection“ ausgemacht haben, werden sich nicht wundern. Kein Geringerer als Daniel Goldhagen unterstützt die DVU-Forderung, dass die Probleme

Daniel Goldhagen unterstützt DVU-Forderung

Daniel Goldhagen unterstützt DVU-Forderung

der Drittweltländer, aus denen die weltweiten Wanderungsbewegungen resultieren, nicht in Europa gelöst werden können. Denn während alle im Bundestag vertretenen Parteien Einwanderung gutheißen und damit also die Arbeit von Schlepperbanden unterstützen, machte die DVU immer wieder darauf aufmerksam, dass das Heimatrecht für alle Völker gilt. Die linken Menschheitsbeglücker verpacken ihren Neo-Kolonialismus lediglich in die ausländerfreundliche Attitüde. In Wirklichkeit geht es den PC-Menschen nur darum, dass sie den Spühl-Neger für ihren Lieblingsitaliener haben, der die Kosten für das opulente Mahl nicht so arg in die Höhe schraubt.

Die Neue Rechte indes freut sich über die Einsicht des Professors Goldhagen, der in der Zeitschrift Universitas (1/2010) zutreffend analysierte:

„Es ist ein riesiges Problem, dem die Europäer gegenüberstehen und dem wahrscheinlich alle wohlhabenden Länder zunehmend gegenüberstehen werden, in dem die Weltbevölkerung weiter wächst und die Menschen verständlicherweise nach einem besseren Leben suchen. Um eine humane Politik zu gestalten, ist es notwendig, den Menschen in ihren Heimatländern eine wirtschaftliche Zukunft zu ermöglichen, damit sie gar nicht die Absicht haben, ihr Land zu verlassen.“

Dem ist voll zuzustimmen.

10 Kommentare

Gute Vorsätze für das neue Jahr

Laßt uns in dieser verworrenen Weltfeuerwerk
finden das Maß,
setzen die Mitte,
verlieren den Schein.

Laßt uns nicht rechten
ob gut oder böse –
nur werten die bleibenden
und die vergänglichen Dinge.

Laßt uns die Sanduhr noch einmal drehn,
um zu prüfen,
was blieb von der Zeit.

Konrad Windisch

Auch politisches Arbeiten kann dazu beitragen, diese Mitte wieder zu finden. Unterstützen Sie deshalb im neuen Jahr unsere Arbeit.

Wir wünschen vor allem unserem Vaterland, dass es sich von der Politik der etablierten Parteien erholen möge. Wir wünschen, dass unsere Städte und Dörfer wieder Heimat werden. Ungeborenes Leben soll Zukunft haben, damit unser Land Zukunft hat. Stolz auf unsere Herkunft soll die Krise mit überwinden helfen. Souveränität und Freiheit setzen Kräfte frei. Wir wollen deshalb Souveränität und Freiheit statt Gängelung und Überwachung durchsetzen.

14 Kommentare

Körting hat’s raus: Große Einwanderungsgruppen müssen sich nicht anpassen

Körting hat's raus: Große Einwanderungsgruppen müssen sich nicht anpassen

Körting hat's raus: Große Einwanderungsgruppen müssen sich nicht anpassen

Auch Berlins Innensenator Körting ahnt inzwischen offenbar, dass es einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Fremden in einem Land gibt und möglichen Problemen im Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen. Mann kann es kaum glauben, denn Körting gehört der SPD an, einer Partei, die sonst von Einwanderung gar nicht genug bekommen kann.

Nun ist der Genosse nicht nur Parteimitglied dieser einwanderungsfreudigen Bundes-Partei, sondern er möchte als Innensenator auch in Berlin vor Ort wiedergewählt werden. Und noch erleben die Bürger im Land die Einwanderungswirklichkeit – besonders in Berlin. Deshalb fand der Mann nun starke Worte: Der türkische Staat möge sich nicht so sehr in die deutsche Politik einmischen. Denn das würde die Integration behindern. Und dann der Satz: „Je kleiner eine Gruppe ist, desto mehr ist sie gezwungen, sich anzupassen, um Erfolg in unserer Gesellschaft zu haben.“

Wer sagt’s denn? Jetzt weiß Körting auch endlich, warum die Türken in unserem Land ihre eigene parallele Lebenswelt aufgebaut haben. Türkische Banken, Reisebüros, türkische Fernsehprogramme, Kneipen, Märkte,… Man muss in Deutschland nicht deutsch sprechen können, um durchzukommen. Und das liegt wiederum daran, dass unter der Regierungsverantwortung von Roten und Schwarzen in den letzten Jahrzehnten die Einwanderungstore in diesem Land sperrangelweit offenstanden.

Zum Rest des Beitrags »

8 Kommentare

Linke Doppelmoral aufdecken

Linke Doppelmoral aufdecken

Linke Doppelmoral aufdecken

Die Political Correctness bestimmt das Denken. So nachvollziehbar wie diese These für weite Kreise der Bevölkerung, so nutz- und folgenlos ist sie doch gleichzeitig noch. Es gibt zwar immer wieder Diskussionen, die diesen Mangel an Transparenz offenbaren, Folgerungen sind aus diesen Debatten aber nicht zu ziehen. Man bleibt bei der Klage. So wird die Kritik an der Einwanderung gern etwa als Phobie dargestellt, also als krankhafte Erscheinung. Wer die Einwanderung stoppen will, wird als gefährlicher Hassprediger dargestellt.

Mit jemandem, der krank ist, debattiert man nämlich nicht offen, man therapiert ihn. So fühlen sich etablierte Politiker als Therapeuten, ihre Weltanschauungen verteidigen sie mit religiöser Inbrunst. Umso amüsanter, wenn man heute die linke ‘taz’ aufschlägt und das Interview mit dem katholischen Theologen Heiner Bielefeldt liest. Bielefeldt ist Leiter des ‘Instituts für Menschenrechte’. Und selbstverständlich wird dieses staatliche Institut von den Steuergeldern jener finanziert, denen der Professor Phobien unterstellt. Kurios, wenn die Menschen den Kirchen den Rücken kehren, kommen Leute wie Bielefeldt über die Hintertür wieder herein und missionieren auf Staatskosten.

Sieht man einmal von der berechtigten Frage ab, warum es überhaupt eines solchen, vor knapp zehn Jahren vom Bundestag gegründeten Instituts bedarf – damit stellt der Gesetzgeber gleichsam infrage, dass die Grundrechte Wirkung haben – muss man sich genauer ansehen, wie dreist Leute wie Bielefeldt argumentieren. Seine Grundbehauptung in dem ‘taz’-Interview: „Der harte Kern der Islamophobie ist rassistisch. Die Abneigung gegen Ausländer oder anders Aussehende wird gern als Religionskritik ausgegeben, weil man hier bis in bürgerliche und linksliberale Kreise anschlussfähig ist.“ Ein „harter Kern“, das hört sich mehr an, wie der harte Kern einer Bande, als eine Gruppe politisch Andersdenkender. Hier also unterstellt man diesen „zweifelhaften“ Menschen, die eine Islamisierung unserer Kultur nicht wünschen, zuerst die krankhafte phobische Neigung. Dann gleich noch eine bodenlose Unterstellung, es handele sich bei dieser Islamisierungskritik um eine „Abneigung gegen Ausländer“ und schließlich noch besser um eine Abneigung gegen „anders Aussehende“.

Zum Rest des Beitrags »

2 Kommentare

Deutsch statt “Neusprech”-Kauderwelsch

Wer sich für die Bewahrung der deutschen Sprache als Kulturgut einsetzt und beispielsweise Front gegen eine immer mehr um sich greifende Anglizismenflut macht, wird schnell bei zeitgeistgemäßen selbsternannten „Volkspädagogen“ auf Kritik stoßen. Schließlich lebten wir im Zeitalter der „Globalisierung“, heißt es unter anderem. Und auch das weltweite Netz (Internet) wird als Rechtfertigung für die bedenkenlose Ersetzung des Deutschen durch das Englische vorgebracht.morhofen-unterricht

Ein Blick über unsere Grenzen beweist allerdings, dass es in Bezug auf Sprachbewusstsein auch anders geht. So ist festzustellen, dass etwa im französischen, spanischen und portugiesischen Sprachbereich das Eindringen des Englischen keinesfalls soweit fortgeschritten ist wie bei uns. Jedes Volk hat ein Recht auf die Bewahrung seiner eigenen Kultur, und somit sollte das Deutsche als Medium statt einer Fremdsprache weitestgehend benutzt werden. Dabei muss ins Bewusstsein gerufen werden, dass 100 Millionen Menschen in Europa Deutsch als Muttersprache haben. Ein EU-weiter Spitzenwert.

Doch hierzulande meinen viele, Kauderwelsch sei ebenso schick wie „Denglisch“, dieses verquere Gemisch aus schlechtem Englisch und wenig gutem Deutsch. Beispiele gefällig? Da schreibt eine Journalistin in einer „Home-Story“ über einen Millionär auf Mallorca, der Mann habe in seiner Villa auch einen „Chillroom“. Was hat er? Na ja, eben eine Ecke zum Ausspannen. Englisch: to chill – abkühlen. Oder: Im Fernsehen wird ein junger Mann vorgestellt, der der „Warm-Upper“ der Sendung ist. Donnerwetter, der Warm-Upper. Der heizt an, das fetzt. Und wenn eine Dame in trendigem „Outfit“ beim „Shopping“ in ein Kosmetikgeschäft geht, muss sie entweder des Englischen mächtig sein oder ein Wörterbuch in der Tasche haben, sonst könnte sie sich das Falsche für ihre „Eyeshadows“ besorgen und das würde den „Look“ überhaupt nicht „spacig“ machen.

Darüber hinaus: Auch im Supermarkt kann man bahnbrechender Erkenntnisse hinsichtlich zeitgeitsgemäßer Sprach(un)-Kultur teilhaftig werden. So fand der Verfasser dieser Zeilen jüngst ein Sortiment, dem die „Marketing-Experten“ den klangvollen Namen „Non-Food“ gegeben haben. Mit diesem eigenartigen Begriff aus der Muttersprache Shakespeares ist alles gemeint, was man nicht essen kann- auf Deutsch (in der Muttersprache eines Goethe) heißt das also: Nicht-Essen. Man erklärt bzw. bestimmt begrifflich etwas durch das, was es nicht ist. Soviel steht fest: Wenn Menschen in ihrer Muttersprache miteinander reden, sich aber dennoch nicht mehr verstehen, ist Gefahr im Verzug. Und wenn man auf dem Bahnhof auf der Suche nach einem Auskunfts-Schalter zwischen „meeting-point“, „informations-desk“ und „check-point“ hin und her irren muss, wird mehr als „nur“ Verständlichkeit geopfert.

Mehr Sprachbewusstsein tut not. Erwehren wir uns in diesem Sinne mit Nachdruck des Siechtums des Deutschen!

Hans Weidenbach

6 Kommentare

Den Deutschen muss es noch schlechter gehen…

Den Deutschen muss es noch schlechter gehen...

Den Deutschen muss es noch schlechter gehen...

In dieser real existierenden weltweiten Wirtschaftskrise versuchen viele Staaten dieser Erde, ihre nationale Wirtschaft zu schützen. Die meisten Regierungen haben wohl verstanden, dass man sich zuerst um die eigenen Mitbürger und Mitbürgerinnen kümmern muss, bevor anderen geholfen werden kann. Egal, wohin man schaut, weltweit werden Maßnahmen zum Schutz der eigenen Wirtschaft ergriffen. Überall werden wegen der globalen Wirtschaftskrise auf Anraten der jeweiligen Regierungen Arbeitsplätze zuerst für Einheimische reserviert. Egal, wohin man schaut, von den USA über Russland bis nach Bahrain und Dubai, werden Millionen arbeitslos gewordener Ausländer wieder in ihre Heimatländer zurückgeschickt. In Deutschland kann man leider nichts von solchen Maßnahmen erkennen.

Haben wir hierzulande nicht schon genug Arbeitslose und Mitmenschen, die von Sozialhilfe leben müssen, weil einfach keine Arbeit mehr für sie da ist, als dass solche Programme nicht auch hierzulande einmal starten könnten? Die Bundesregierung täte gut daran, sich nach anderen Ländern zu orientieren; zum Beispiel Russland, welches beschlossen hat, dass im Jahr 2010 1,3 Millionen Menschen, also fast ein Drittel weniger Ausländer in Russland arbeiten sollen. Auch will Moskau die Ausländerquote insgesamt langfristig um 30 Prozent senken – und das mit ausdrücklicher Unterstützung der Gewerkschaften.

Zum Rest des Beitrags »

10 Kommentare

Politiker müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden!

‘Transparency International’ hat wegen der Schweinegrippenimpfung schwere Vorwürfe gegen die Pharmaindustrie erhoben. Die Krankheit sei „katastrophenmäßig aufgebauscht

Politiker müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden!

Politiker müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden!

worden und habe sich als Papiertiger entpuppt“, meinte Anke Martiny, Vorstandsmitglied in der Antikorruptionsorganisation. Sie habe den deutlichen Verdacht, dass die Impfkampagne im wesentlichen den Anbietern der Impfstoffe genutzt habe.

Wenn es eine wirkliche Opposition im Bundestag geben würde, dann müssten diese Vorgänge jetzt aufgearbeitet werden. Die offizielle Impfpolitik wurde von vielen Interessengruppen und Experten bereits lange vor der organisierten Schweinegrippenhysterie kritisiert. Aber offenbar bestimmen Lobbyisten die Politik von Regierung und Opposition in Deutschland bereits völlig. Klare und nachvollziehbare demokratische Entscheidungswege sucht man in Deutschland mittlerweile vergebens.

Nach Meinung der DVU müsste auch für Politiker ein Haftungsprinzip gelten. Wie viele Steuermillionen sind für die unnötige Impfkampagne in den letzten Monaten ausgegeben worden und wer haftet dafür? Die Bürger werden es nicht erfahren. Die Politiker jedenfalls nicht, denn die werden sich schon das nächste Millionengrab für unsere Steuergelder suchen.

Wir müssen diese allmächtigen Politiker endlich kontrollieren. Mut zur Opposition muss deshalb das Motto des neuen Jahres sein. Wir brauchen eine neue Rechte – machen Sie deshalb die DVU stark.

Keine Kommentare

Frohe Weihnachten!

Allen Mitgliedern und Freunden der DVU danken wir auf diesem Wege für die Treue und gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Ihren Familien
ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest!

Weihnachtgre


Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wundervoll beglückt.


Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins weite Feld,
hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt’s wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff)

23 Kommentare

Die offene Flanke der CDU

Plakat_CDU_Hessen_1946_KatholikenEinigen Politikern in der CDU wird offenbar immer bewusster, dass die Partei ihre Grundpositionen längst aufgegeben hat. Westliche Demokratiefb_europa_abtreibung4

funktioniert ja immer mehr nach dem Muster: Man beschließt Programme, und wenn die Wählerzustimmung ausbleibt, ändert man sie nach Belieben. Die SPD macht es, etwa mit ihrer Haltung zur Internetsperre oder Hart IV zurzeit vor, und die CDU will offenbar nicht hintenanstehen.

So liest man in der heutigen ‘Tagespost’ mit Interesse das Interview mit dem Europaabgeordneten und CSU-Chef in Niederbayern, Manfred Weber, der der katholischen Leserschaft gegenüber einräumt, die C-Parteien hätten sich „zu einseitig auf Öffnung konzentriert“. Die christliche Stammwählerschaft habe man dabei aus dem Auge verloren: „Offensichtlich gelingt es CDU und CSU nicht mehr so sehr, diese Wählergruppen anzusprechen. Das muss sich wieder ändern.“

Wohlgemerkt, er sagte nicht, die politischen Inhalte, etwa die Position zu Familie oder Abtreibung, müsse sich ändern, sondern lediglich die „Ansprache“.

Notwendig dazu seien einzelne Spitzenleute, denen man ihre Haltungen zu Werten abkaufen könne: „Wir erleben, dass Karl-Theodor zu Guttenberg deshalb so viel Zustimmung erfährt, weil er seinen eigenen Weg geradlinig geht – auch in stürmischer Zeit. Bei Wertefragen sollten wir ebenso eine klare Meinung haben…“ Tatsächlich dürften sich konservative und christliche Wähler nicht mehr täuschen lassen: Einzelne Persönlichkeiten, die tatsächlich noch Werte in dieser Partei verkörpern, werden missbraucht, um den C-Parteien die Macht abzusichern.

Das Einzige, was auf die Dauer helfen würde, das ist eine starke werteorientierte, freiheitliche Rechte, die einen Weg zwischen Neoliberalismus und Sozialismus geht. Die DVU wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass sich all diejenigen, die eine solche Werthaltung verkörpern, sammeln und einen gemeinsamen politischen Willen aufbauen.

9 Kommentare